Clubmeisterschaften 2026: Geglückte Titelverteidigung und neue Champions
Souverän glückte dabei Dr. Jeanine Müller-Keuker die Mission „Titelverteidigung“. Das Leaderboard notierte sie schon nach den beiden Vorrunden als Tagesbeste. „Das war mein stabiles Fundament, auf dem ich gut aufbauen konnte“, meinte die Vorjahressiegerin. Auch wenn am Finaltag Umwege über Bunker und Ausgrenze ihren Puls noch in die Höhe trieben, ließ sie sich ihren souveränen Erfolg in der offenen Damenklasse mit 254 Schlägen (83, 83, 88) nicht nehmen. Mit einem Birdie an der 18 setzte sie ein letztes Ausrufezeichen. Flight-Partnerin Emily Rödlich (93, 85, 89) machte es vor den begeisterten Zuschauern sogleich nach. Damit rettete sie ihren zweiten Platz vor ihrer Mutter Eva-Maria Schweighöfer (88, 92, 88), die gemeinsam mit Jeanine in der Spielleitung gefordert war.
Mit Rhythmus und Routine
„Ich bin ohne größere Ausreißer über die Runden gekommen“, zog Christoph Görisch (88, 80, 86) im Ziel bescheiden Bilanz. Guter Rhythmus und Routine katapultierten den mehrfachen Clubmeister erneut aufs Treppchen: Sieben Schläge waren am Ende unterm Strich sein komfortabler Vorsprung. Immer wieder Nieselregen, dazu unberechenbare Windböen – für alle Spieler herrschten wettertechnisch nicht die besten Bedingungen. Umso bemerkenswerter die drei Runden in den 80igern von Markus Stapelmann (87, 85, 89), die ihm den Vizetitel brachten. Hauchdünn dahinter Sean Wright (88, 91, 83) auf Rang drei.
Start-Ziel-Sieg
Das nennt man Start-Ziel-Sieg: Die Clubkrone in der AK 50 Damen geht an Petra Zimmermann mit zwei super Runden (92, 85). „An Tag eins habe ich mich ordentlich verputtet“, lacht sie im Rückblick. Und ist am Sonntag dann auf der Überholspur unterwegs: Sie lässt auf den ersten vier Bahnen mit einem Birdie und 3 Pars in Serie eine 39 folgen. Ein schöner Erfolg für die Vizemeisterin 2025. Den konnte auch Gerburgis A. Niehaus für sich verbuchen: 97 und 99 Schläge reichten für den zweiten Platz vor Anke Köper (100, 101).
Er war angetreten mit dem Wunsch, möglichst sein Handicap zu halten: Dieses persönliche Ziel hatte Prof. Dr. Michael Greiling schon am Samstag mit einer 87er Runde erreicht. „Mein Soll war erfüllt“, bilanziert er zufrieden. An Tag zwei lässt er dann eine überragende 83 folgen und darf seine Premiere als Clubmeister AK 50 Herren genießen. Vier Schläge dahinter und damit erneut Vizemeister wurde Dietmar Harbring (88, 86), knapp gefolgt von Ingo Meyer mit einer 84 und 92.
Kopf-an-Kopf-Rennen in der AK 65
Ein Kopf-an-Kopf-Rennen lieferte sich die die AK 65 Herren. Mit einem Schlag Vorsprung holte sich Jochen Jung (93, 91) die Clubkrone vor Dr. Heiner Stiens (89, 96). Lagen sie nach den ersten neun Bahnen am Sonntag noch gleichauf, ebnete Jochen nicht zuletzt ein Par an der 17 den Weg zum Erfolg. Albert lütke Zutelgte (95, 95) komplettierte das Spitzentrio auf Rang drei.
Anerkennung für Golfakteure ohne Titelambitionen
Ohne unterstützende Hände geht nicht viel bei so einem Turnier. Und so dankte Clubpräsident Norbert Niermann besonders Paulina Herok im Sekretariat, Anne Niermann und Susanne Schulze Tertilt für stimmungsvolle Blumenarrangements sowie den Greenkeepern für ihren Einsatz. Seine besondere Anerkennung galt bei der Siegerehrung jenen Golfakteuren, die – ohne größere Titelaussichten – dennoch dabei waren: „Ihr habt mit eurer Teilnahme die Clubmeisterschaften bereichert. Dafür mein nachdrücklicher Dank!“

